Skip to main content

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist eine Schutzmaßnahme für gefährliche Arbeitsumgebungen, insbesondere in Industrien wie dem Bau- oder Chemiebereich.

Der persönliche Schutz bei der Arbeit hat immer oberste Priorität. Wer am Arbeitsplatz Gefahren ausgesetzt ist, muss selbstverständlich so gut wie möglich vor diesen geschützt sein. Nur so können Beschäftigte ihre Tätigkeit energievoll und ohne Furcht vor Verletzungen ausüben.

In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über PSA.

Was ist die persönliche Schutzausrüstung (PSA)?

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist jede Art von Kleidung, die Sie vor Verletzungen oder Krankheiten am Arbeitsplatz schützen soll. Dazu gehören Kleidung sowie Gegenstände, die eine physische Barriere zwischen Ihnen und möglichen Gefährdungen bilden.

Welche Arten von PSA gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von PSA, darunter:

  • Schutzkleidung wie Hitzeschutzkleidung
  • Kopfschutz wie Helme
  • Augenschutz wie Schutzbrillen
  • Gesichtsschutz wie Visiere
  • Gehörschutz wie Ohrstöpsel
  • Atemschutz wie Atemschutzmaske
  • Handschutz wie Schutzhandschuhe
  • Fußschutz wie Sicherheitsschuhe
  • Knieschutz wie Kniepolster
  • Körperschutz wie Schutzwesten
  • Hautschutz wie UV-Schutzkleidung
  • Stechschutz wie Armschützer
  • PSA gegen Absturz wie Auffanggurte
  • PSA gegen Ertrinken wie Rettungswesten
Drei Plaketten mit Symbolen an einer Holzwand hängend. Nr. 1: Ein Kopf mit weißem Schutzhelm; Nr. 2: Kopf mit Schutzbrille; Nr. 3: weiße Sicherheitsstiefel Quelle: https://pixabay.com/de/photos/arbeitsschutz-schild-blau-1040512/

Wer muss persönliche Schutzausrüstung am Arbeitsplatz tragen?

In der Regel ist die persönliche Schutzausrüstung eine Maßnahme, um Gefahren am Arbeitsplatz und Verletzungen zu verhindern. Da jeder Beruf individuelle Risiken mit sich bringt, hat auch jedes Berufsbild eine sehr individuelle PSA.

Handwerker haben beispielsweise durch ihre Arbeit mit schweren Maschinen sowie Feuer und etlichen Geräten eine besondere PSA. Doch auch einige Berufe in der Medizin oder Gastronomie haben ihre persönliche Schutzausrüstung. Wer persönliche Schutzausrüstung am Arbeitsplatz letztlich benutzen muss, hängt von den Risiken ab.

Die 3 PSA Kategorien

Je nach Risiko am Arbeitsplatz kommen unterschiedliche Arten von PSA zum Einsatz. So wird die persönliche Schutzausrüstung in drei Kategorien eingeteilt.

PSA Kategorie 1

Hierbei stellt Kategorie 1 geringe gesundheitliche Risiken im Arbeitstag dar.

Risiken:

  • Oberflächliche mechanische Verletzungen
  • Kontakt mit aggressiven Reinigungsmitteln
  • Kontakt mit heißen Oberflächen bis 50 °C
  • Sonneneinstrahlung
  • Witterungseinflüsse

Beispiele:

  • Gartenhandschuhe
  • Knieschützer
  • Haushaltsreinigungshandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Gehörschutzkapseln

PSA Kategorie 2

Kategorie 2 ist eine erhöhte PSA-Stufe. Sie gilt bei mechanischen Risiken. Hier ist der Körper deutlich geschützter als bei Kategorie 1.

Risiken:

  • Mechanische Einwirkungen
  • Thermische Einwirkungen
  • Lärm
  • Schmutz
  • Flüssigkeiten

Beispiele:

  • Arbeitsschutzhelme
  • Sicherheitsschuhe
  • Schutzbrillen
  • Gehörschutzstöpsel
  • Atemschutzmasken

PSA Kategorie 3

Unter Kategorie 3 zählen alle Berufe, die lebensbedrohlich sein können.

Risiken:

  • Lebensgefahr
  • irreversible Gesundheitsschäden
  • Sturz aus großer Höhe
  • Ertrinken
  • Strahlung
  • giftige Chemikalien

Beispiele:

  • Atemschutzgeräte
  • Absturzsicherungen
  • Rettungswesten
  • Chemikalienschutzanzüge
  • Schutzanzüge gegen Strahlung

Wichtig: Die persönliche Schutzausrüstung der Kategorie III trägt das CE-Zeichen mit einer vierstelligen Kennnummer (CE xxxx).

5 Tipps zur Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung für Ihre Mitarbeitende

Die Auswahl der richtigen persönlichen Schutzausrüstung ist in vielerlei Hinsicht wichtig. Hier sind einige Gründe, weshalb die richtige PSA unvermeidbar ist:

  • Schutz vor Verletzungen und Gesundheitsgefahren
  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
  • Verbesserung der Arbeitsleistung
  • Reduzierung von Kosten
  • Verbesserung des Unternehmensimages

Bei der Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung gibt es jedoch mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Um einen Überblick zu bekommen, haben wir Ihnen unsere wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  1. Identifizieren Sie die Risiken und Gefahren am Arbeitsplatz
  2. Halten Sie sich an gesetzliche Vorschriften
  3. Achten Sie auf Komfort und Passform
  4. Achten Sie auf Qualität und Zertifizierung
  5. Beachten Sie die Hygiene und Pflege
Fliesenleger, der Keramikfliesen legt Quelle: https://pixabay.com/de/photos/gebäude-fliesenleger-keramik-1080596/

1. Identifizieren Sie die Risiken und Gefahren am Arbeitsplatz

Der erste Schritt bei der Auswahl der richtigen PSA besteht darin, die spezifischen Risiken Ihrer Arbeitsumgebung zu identifizieren. Dabei ist eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung wichtig. In diesem Zuge beantworten Sie folgende 4 Ws:

  1. WER soll geschützt werden?
  2. WOVOR soll geschützt werden?
  3. WAS muss geschützt werden?
  4. WANN soll geschützt werden?

Wenn Sie die Risiken identifiziert haben, können Sie gezielt nach der persönlichen Schutzausrüstung suchen, die Ihre Mitarbeitenden vor diesen Gefährdungen schützt. Unsere PSA von dmw – die mietwäsche schützt Sie vor folgenden Gefahren:

Die Benutzung von Schutzkleidung ist für Mitarbeitende in der Nähe von Maschinen unerlässlich, um das Risiko von Verletzungen durch rotierende Teile oder spitze Gegenstände zu verringern und ihre Sicherheit nicht zu gefährden. Bei Arbeit mit Chemikalien ist hingegen eine PSA erforderlich, die vor chemischer Exposition schützt.

Berücksichtigen Sie also immer die spezifischen Anforderungen Ihrer Beschäftigten. Arbeitsbedingungen können sich auch ändern. Seien Sie als Arbeitgebende darauf vorbereitet und stellen Sie sicher, dass die persönliche Schutzausrüstung für verschiedene Szenarien geeignet ist.

Chemikalien, Lärm, Hitze, Kälte, Staub, scharfe Kanten, elektrische Spannungen – das sind nur einige der Gefahren, gegen die Sie Ihre Arbeitnehmenden wappnen müssen. Lassen Sie sich gerne von unserem Expertenteam bei dmw – die mietwäsche beraten und wählen Sie die passende PSA für Ihr Arbeitsumfeld aus.

2. Halten Sie sich an gesetzliche Vorschriften der persönlichen Schutzausrüstung

Unternehmen müssen ihr Personal gesetzlich mit der nötigen persönlichen Schutzausrüstung versorgen und sie auf korrekte Nutzung unterweisen. Die passende PSA-Auswahl unterstützt die Erfüllung der Gesetzesvorgaben und verhindert rechtliche Folgen.

Unsere persönliche Schutzausrüstung von dmw – die mietwäsche entspricht den Anforderungen und Richtlinien der neuen europäischen Verordnung (EU) 2016/425 (früher Richtlinie 89/686/EWG) über persönliche Schutzausrüstungen.

3. Achten Sie auf Komfort und Passform

Die persönliche Schutzausrüstung muss nicht nur Schutz bieten, sondern auch bequem und gut sitzen. Eine schlecht sitzende PSA kann dazu führen, dass Arbeitskräfte abgelenkt werden oder sich unwohl fühlen. Das kann wiederum das Risiko von Unfällen erhöhen. Eine richtige Unterweisung ist auch hier sinnvoll. Achten Sie darauf, dass die Schutzkleidung bequem und leicht zu tragen ist und die richtige Passform hat.

Unsere PSA ist in den Größen XS bis 4XL erhältlich. Durch Stretchanteil schmiegt sich die Schutzkleidung problemlos an den Körper an. Wir achten zusätzlich auf Hautverträglichkeit. Unsere PSA ist mit dem FKT Prüfsiegel versehen und ist somit auch für Mitarbeitenden mit Allergien geeignet.

4. Achten Sie auf Qualität und Zertifizierung

Die Schutzkleidung muss von hoher Qualität sein und den einschlägigen Sicherheitsstandards entsprechen. Achten Sie auf Zertifizierungen wie CE oder DIN, die eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Kleidung garantieren. Günstige, nicht zertifizierte PSA kann möglicherweise nicht den notwendigen Schutz bieten.

5. Beachten Sie die Pflege der persönlichen Schutzausrüstung

Saubere und gut gewartete PSA ist unerlässlich für die Aufrechterhaltung Ihrer Sicherheit. Daher sollten Sie darauf achten, dass die Schutzkleidung regelmäßig gewartet und gereinigt wird. Unser Vollservice der dmw – die mietwäsche stellt Ihnen nicht nur Ihre persönliche Schutzausrüstung bereit, sondern kümmert sich auch um die Pflege und Reinigung. Wir untersuchen Ihre PSA auf Beschädigungen und prüfen sie auf Hygiene und Sauberkeit.

Apotheker, der Haarnetz und weiße Arbeitskleidung trägt und in ein Mikroskop schaut Quelle: https://pixabay.com/de/photos/wissenschaftler-apotheke-mikroskop-2141259/

PSA bei dmw – die mietwäsche

Bei dmw – die mietwäsche bieten wir Ihnen die passende PSA für Ihr Unternehmen, die den höchsten Schutzstandards entspricht. Unser breites Angebot erstreckt sich von Bundjacken und -hosen über Westen und Latzhosen. Durch unseren Mietservice garantieren wir Ihnen langlebige Kleidung mit hohem Tragekomfort und der Einhaltung aller Standards. Zusätzlich bieten wir Ihnen an, die Kleidung durch unseren Logoservice persönlich zu veredeln.

Welche Anforderungen sollte PSA erfüllen?

Die Sicherheit der Arbeitskräfte steht über allem. Die Anforderungen an PSA werden daher durch die PSA-Verordnung (EU) 2016/425 geregelt. Diese Verordnung regelt die Anforderungen an die Konstruktion, Herstellung und den Vertrieb von persönlicher Schutzausrüstung. Hersteller sind durch die Verordnung dazu verpflichtet, eine Konformitätserklärung auszustellen, die garantiert, dass die PSA den Anforderungen der Verordnung entspricht. Zusätzlich legt die Verordnung die Einteilung in verschiedene Risikokategorien fest, vor denen die PSA schützen soll.

Eine weitere wichtige Verordnung ist die PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV). Sie legt die Verantwortlichkeiten der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden in Bezug auf die PSA fest. Arbeitgebende müssen sicherstellen, dass die PSA den geltenden Normen und Anforderungen entspricht und dass sie den Arbeitnehmenden zur Verfügung gestellt wird. Arbeitnehmende müssen die PSA ordnungsgemäß verwenden und die Anweisungen des Arbeitgebenden befolgen.

  • Ständige Funktionsfähigkeit und Hygiene der persönlichen Schutzausrüstung
  • Überprüfung der Schutzausrüstung vor Nutzung
  • Regelmäßige Kontrollen der Gebrauchstauglichkeit
  • Sachgemäße Reinigung
  • Schadensfreie Lagerung ohne äußere Einflüsse
  • Geeignetes Material bei Reparaturen, ohne Schutzwirkung zu mindern

Die PSA Benutzungsverordnung ist äußerst wichtig, da die persönliche Schutzausrüstung mit der Zeit Gebrauchsspuren aufweisen oder durch unsachgemäße Reinigung ihre Schutzwirkung verlieren kann.

Deshalb bieten wir von dmw – die mietwäsche Ihnen ein Schutzkleidungspaket – von der Beratung, Lieferung und Abholung bis zur Pflege Ihrer PSA – Sie bekommen durch uns als Partner einen Service, der auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten ist. So stellen wir sicher, dass Ihre Mitarbeitenden immer angemessen geschützt sind und in einer sicheren Arbeitsumgebung arbeiten können.

Fazit

Um am Arbeitsplatz vor jeglichen Gefährdungen, Verletzungen und Krankheiten sicher zu sein, ist die persönliche Schutzausrüstung nicht nur notwendig, sondern auch vorgeschrieben. Letztlich versichert die Schutzkleidung und Ausrüstung, dass der Arbeitstag in allen Berufen mit persönlichen Risiken sicher beginnt und endet.

Die richtige Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung ist entscheidend, um die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten nicht zu gefährden und Arbeitsunfälle zu minimieren. Eine gut sitzende, zertifizierte und gepflegte PSA schützt vor Verletzungen und ermöglicht effizientes Arbeiten.

Bei dmw – die mietwäsche erhalten Sie eine umfassende Beratung, passende Schutzausrüstung für jeden Einsatz und einen Rundum-Service, der auf Ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten ist. So schaffen Sie eine sichere Arbeitsumgebung für Ihre Mitarbeitenden und erfüllen gesetzliche Vorschriften.

FAQ

Wer trägt die Kosten für persönliche Schutzausrüstung (PSA)?

In der Regel trägt der Arbeitgebende die Kosten für die PSA, er muss sie seinem Personal bereitstellen. Dies ist in Deutschland im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und in der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung persönlicher Schutzausrüstung (PSA-BV) geregelt.

Was gehört nicht zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA)?

Alles, was nicht unmittelbar notwendig ist, um den Arbeitenden vor Arbeitsverletzungen zu schützen, zählt nicht als persönliche Schutzausrüstung. Uniformen und Sportbekleidung sind somit beispielsweise keine PSA.

Ist Arbeitskleidung PSA?

In Berufen, die gefährlich und schädlich für den Arbeitnehmer sein können, ist die angemessene Arbeitskleidung fester Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung. In allen anderen Berufen gehört die tägliche Arbeitskleidung nicht zur PSA, da sie keinen Schutzfaktor beinhaltet.

Was ist eine PSA Prüfung?

Ausrüstung, die lebensnotwendig ist, muss jährlich auf Qualität und Sicherheit getestet werden, um zu garantieren, dass der Schutz für den Arbeitenden gegeben ist. Darunter zählen vor allem Auffanggurte und Sicherungsgeräte.

Wann muss die persönliche Schutzausrüstung ausgetauscht werden?

Wenn die PSA irreparable Schäden aufweist oder durch eine Reparatur ihre Schutzfähigkeit eingeschränkt wurde, muss die persönliche Schutzausrüstung ausgetauscht werden.

Was bedeuten die Symbole für persönliche Schutzausrüstung?

Die Gebotszeichen sind ein Sicherheitszeichen, die ein bestimmtes Verhalten vorschreiben, die Piktogramme bedeuten daher eine ständige Tragepflicht.